Die 7 Sicherheitsstufen machen diese Methode zu einem der schonendsten und nachhaltigsten Verfahren bei Krampfaderentfernung : ohne Narkose, OP, Narben, Stützstrümpfe. Sofort nach der Behandlung wieder fit und ohne Zerstörung von Nerven- und Lymphgewebe, bei einem Zeitaufwand von ca. 1 Stunde in der Praxis

 

Vorträge: 30. Januar 2020, 19:30 Uhr Landfrauen Darmstadt/Ahrheilgen, Frankfurter Straße 183, Raum der AWO Ahrheilgen

  sowie 07. April 2020, 19:30 Uhr bei den Landfrauen in Roßdorf/Gundernhausen

 

Die Methode auf einen Blick:

  • Vorgespräch (ca. 30 Minuten): Anamnese, Infogespräch, Prophylaxeberatung, Untersuchung mittels Ultraschall und Veinlite des betroffenen Beines
  • Am Behandlungstag: Untersuchung mittels Ultraschall und Veinlite, Patientenaufklärung, per Injektion wird in die Krampfader eine speziell abgestimmte Kochsalzlösung injiziert. Die Krampfaderwände auf diese Art nachhaltig verschweißt.
  • Untersuchung, Prophylaxeberatung und Behandlungsdauer: insgesamt 60 – 100 Minuten
  • der natürliche Abbauprozess (Resorption) der Krampfader beginnt. Innerhalb von 6-12 Monaten wird die Krampfader vom Körper aufgelöst. Eine Schonzeit zuhause von 2 Tagen mit Spazieren, Liegen und es sich gut gehen lassen, ist sinnvoll.
  • ca. 2-6 Monate nach der Behandlung findet eine (kostenfreie) Nachuntersuchung statt. In der Zwischenzeit können Sie Ihrer Arbeit und Freizeitaktivitäten wie gewohnt nachgehen.

 

Bereits vor 100 Jahren entdeckte Deutschlands erster Phlebologe Prof. Dr. med. Linser diese Therapie. Kochsalzlösung wird in die betroffenen Venen injiziert und löst dort die erwünschte Reaktion aus: nur Krampfadern reagieren auf die Lösung bei der sanften Krampfaderentfernung ohne OP. Gesunde Venen bleiben von der Reaktion unberührt. Moderne Injektionstechniken und Doppler-Ultraschalldiagnose kombiniert mit Veinlite haben die Sicherheit der Methode auf ein höchstes Niveau gehoben. Dr. med. Köster hat mit den 7 Sicherheitsstufen ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit entwickelt. Bei dieser Methode werden keine körperfremden, unnatürlichen Substanzen eingesetzt, sondern eine Lösung, die es bereits von Natur aus im Körper gibt. Daher sind Unverträglichkeitsreaktionen auf die verwendete Kochsalzlösung bei der sanften Krampfaderentfernung bisher unbekannt.

Die 7 Sicherheitsstufen sind:

  • 1. Untersuchung des Krampfaderverlaufs und Zustands mit Ultraschall
  • 2. Untersuchung des Krampfaderverlaufs mit Veinlite
  • flexible Injektionssysteme, um die Venenwand zu schützen:
    • 3. Braunüle (keine Nadel, sondern flexibler Schlauch liegt in der Vene während Injektion)
    • 4. Heidelberger Verlängerung (flexible Verbindung, um Braunüle während Injektionsvorgang und Umlagerung sicher in Position zu halten)
    • 5. Testspritzen (mit physiologischer Kochsalzlösung 0,9%, um Sicherheit des Venenzugangs zu testen)
    • 6. Löschspritzen (um Kochsalzlösung sofort zu verdünnen und im Bedarfsfall sofort Nekrosen zu verhindern)
    • 7.  individuell angepaßte Kochsalzlösung

Die Kochsalzlösung bewirkt, dass Krampfadern zuerst verhärten/verkleben, dann vom Körper selbst innerhalb von 6-12 Monaten aufgelöst werden. Dazu sind keine weiteren Hilfsmittel, wie Stützstrümpfe, Wickel oder Medikamente nötig. Nerven und Lymphgefäße bleiben unverletzt.

Der Zeitaufwand der Krampfaderentfernung ist ca. eine Stunde.  Ein kurzer Muskel-Krampf oder ein ziehendes Gefühl kann eine natürliche Reizantwort der Muskulatur auf die Behandlung sein. Manche Patienten erleben eine kurze Hitzewallung oder einen Druck im Venenbereich. Dies dauert ca. 30-60 Sekunden. 

Die Injektion wird so durchgeführt, dass die Kochsalzlösung möglichst weit in das verzweigte, betroffene Krampfader-System wirken kann. Dies wird durch Umlagerung des Patienten (Stehen/Liegen) erreicht.

Unmittelbar nach der Behandlung spüren und sehen Sie meist sofort Veränderungen: Die Krampfadern sind unsichtbar oder zumindest deutlich geschrumpft. Vorher-/Nachher-Fotos machen das deutlich. Sie spüren die sclerosierte Ader als verhärteten Strang, als ob eine Art kräftiger Schnur im Aderverlauf liegt. Der ca. 6-12monatige natürliche Abbauprozeß der verschweißten Krampfader beginnt unmittelbar nach der Injektion, die Ader wird ohne weiteres Zutun selbständig vom Körper abgebaut. Oft berichten die Patienten unmittelbar nach der Injektion von leichteren Beinen, oder dass die Füße sich warm anfühlen.

Die sanfte Krampfaderentfernung ohne OP ist eine Reizbehandlung. Ähnlich, wie ein Muskelkater oder blauer Fleck beginnt der Körper auf diesen Reiz zu antworten, um gesundes Gebiet herzustellen: den Abbau der verschweißten Krampfader. Die Patienten spüren dies unterschiedlich in den nachfolgenden Wochen. Oft gar keine Reaktion, manchmal für ein paar Tage leichte Schwellungen im Behandlungsgebiet. Oft ein Ziehen, wenn die Patienten in den ersten Tagen nach Behandlung zu lange stehen (auf der Stelle Laufen ist dann hilfreich). Auch wenn Druck ausgeübt wird auf die Ader, kann das während der Zeit des Abbaus deutlich spürbar sein. Hitze- oder Spannungsgefühl signalisieren den Patienten: ein kurzes Ausruhen unterstützt den Abbauprozeß der Krampfader.

Unterstützende Begleitbehandlung (Lebensstil, Bindegewebsstärkung, Regeneration) der Krampfaderentfernung, wie Homöopathie, Phytotherapie, Wickel,  Neuraltherapie, Ozontherapie aber auch Ernährungs-, Stress- und Bewegungsberatung ergänzen den Weg zum nachhaltigen Erfolg der Therapie.

 

Darauf können Sie verzichten:

  • keine OP
  • keine Narkose
  • kein Krankenhausaufenthalt
  • keine Narben
  • keine Lymphbahnschäden
  • keine Nervenschäden
  • kein Taubheitsgefühl
  • kein Bluterguss nach der Behandlung
  • keine Stützstrümpfe
  • keine Wickel
  • kein Leistungsverlust
  • keine Thrombose/Embolie

 

Darauf können Sie sich freuen:

  • bei ausreichend großen Krampfadern
  • meist nur eine Behandlung
  • schnell, ambulant
  • ausführliche Voruntersuchung, Anamnese und Aufklärung am Anfang der Behandlung mit Ultraschall
  • ganzjährig durchführbar
  • danach gesunder Blutfluß zum Herzen (praktisch kein Pendelblut)
  • nach 2 Tagen Schonzeit mit Spazieren und Liegen wieder arbeitsfähig
  • nach 14 Tagen wieder leistungssportfähig (Jogging, Kraftsport, Yoga etc.)
  • Heilung beteiligter Beschwerden möglich (Ödeme, Thrombophlebitis, Schwellungen, müde, schwere oder sogar ‚offene‘ Beine, Ekzeme)
  • kosmetische Aufwertung
  • geringe Kosten
  • teilweise Übernahme der Kosten durch Zusatz- bzw. Privatversicherungen, je nach Vertragsart

 

Das sind die Nebeneffekte:

  • kurzer Krampf (ca. 30-60 Sekunden) im Behandlungsgebiet während Injektion, manchmal auch kurzes Hitzegefühl, Kribbeln, Druck im Venengebiet.
  • selten leichte Pigmentierung für mehrere Monate über dem Behandlungsgebiet
  • die Entstehung eines Wärmegefühls in der behandelnden Region ist bei empfindlichen Patienten möglich und kann mit Kühlung reduziert werden.