eine nachhaltige Alternative zur Krampfader-OP: ohne Narkose, Narben, Stützstrümpfe, sofort wieder fit und ein Zeitaufwand von ca. 1 Stunde in der Praxis ist die sanfte Krampfaderentfernung. Bei schweren, müden, von blauen Adern zerfurchten Beinen.

Die Methode auf einen Blick :

  • Anamnese, Infogespräch, Prophylaxeberatung, Untersuchung mittels Ultraschall des betroffenen Beines
  • Per Injektion wird in die Krampfader eine spezielle Kochsalzlösung injiziert. Die Krampfaderwände auf diese Art nachhaltig verschweißt.
  • Untersuchung, Prophylaxeberatung und Behandlungsdauer: insgesamt 60 – 100 Minuten
  • der natürliche Abbauprozess (Resorption) der Krampfader beginnt. Innerhalb von 6 Monaten wird die Krampfader vom Körper aufgelöst
  • 2 Monate nach der Behandlung findet eine Nachuntersuchung statt. In der Zwischenzeit können Sie Ihrer Arbeit und Freizeitaktivitäten nachgehen.

Bereits vor 100 Jahren entdeckte Prof. Linser diese Therapie. Konzentrierte Kochsalzlösung wird in die betroffenen Venen injiziert und löst dort die erwünschte Reaktion aus: nur die Krampfadern reagieren auf die Lösung. Die gesunden Venen bleiben von der Reaktion unberührt. Moderne Infusionstechniken und Ultraschalldiagnose haben die Sicherheit der Methode auf ein hohes Niveau gehoben. Da Kochsalz verwendet wird, sind bisher keine Allergien bekannt. Bei dieser Methode werden keine Radiowellen, Mikroschäume oder Laser eingesetzt, sondern eine Lösung, die es von Natur aus im Körper gibt. Daher sind Unverträglichkeitsreaktionen auf die verwendete Substanz bisher unbekannt.

Die Kochsalzlösung bewirkt, dass Krampfadern zuerst verhärten/veröden, dann vom Körper selbst innerhalb von 6 Monaten aufgelöst werden. Dazu sind keine weiteren Hilfsmittel, wie Stützstrümpfe, Wickel oder Medikamente nötig. Nerven und Lymphgefäße bleiben unverletzt.

Der Zeitaufwand der Krampfaderentfernung ist ca. eine Stunde: eine gründliche Anamnese mit Ultraschalluntersuchung gibt Sicherheit für die Durchführung. Direkt danach kommt die Behandlung: wie bei einer Blutentnahme, wird eine Kanüle in die betroffene Vene angelegt, die Kochsalzlösung angemessen injiziert. Ein kurzer Muskel-Krampf von 2-3 Minuten ist eine natürliche Reizantwort der Muskulatur auf die Behandlung. Ähnlich, wie die meisten Patienten es schon beim Schwimmen erlebt haben.

Die Infusion wird so durchgeführt, dass die Kochsalzlösung möglichst weit in das verzweigte, betroffene Gebiet wirken kann. Dies wird durch Umlagerung des Patienten (Stehen/Liegen) erreicht.

Unterstützende Begleitbehandlung (Lebensstil, Bindegewebsstärkung, Regeneration) der Krampfaderentfernung, wie Homöopathie, Phytotherapie, Neuraltherapie, Ozontherapie aber auch Ernährungs-, Stress- und Bewegungsberatung ergänzen den Weg zum nachhaltigen Erfolg der Therapie.

 

Darauf können Sie verzichten:

  • keine OP
  • keine Narkose
  • keine Narben
  • keine Stützstrümpfe
  • keine Wickel
  • kein Leistungsverlust
  • keine Thrombose/Embolie
  • keine Nervenschäden
  • kein Taubheitsgefühl
  • keine Altersgrenze

 

Darauf können Sie sich freuen:

  • bei großen Krampfadern und Besenreisern
  • meist nur eine Behandlung
  • schnell, ambulant
  • ausführliche Voruntersuchung, Anamnese und Aufklärung am Anfang der Behandlung mit Ultraschall
  • danach gesunder Blutfluß zum Herzen (praktisch kein Pendelblut)
  • Heilung beteiligter Beschwerden möglich (Ödeme, Thrombophlebitis, Schwellungen, müde, schwere oder sogar ‚offene‘ Beine, Ekzeme)
  • kosmetische Aufwertung
  • geringe Kosten
  • teilweise Übernahme der Kosten durch Zusatz- bzw. Privatversicherungen, je nach Vertragsart

 

Das sind die Nebeneffekte:

  • kurzer Krampf (ca. 2 Minuten) im Behandlungsgebiet während Infusion
  • selten leichte Pigmentierung für mehrere Monate über dem Behandlungsgebiet
  • die Entstehung eines Wärmegefühls in der behandelnden Region ist bei empfindlichen Patienten möglich und kann mit Kühlung reduziert.

 

Die ist noch wichtig zu wissen:

 

Patientenaufklärung über die sanfte Krampfaderentfernung

Durch das Injizieren von steriler, konzentrierter Kochsalzlösung wird eine Entzündungsreaktion im Bereich der behandelten Krampfader erreicht. Das ist notwendig, denn dadurch verschließt und verhärtet sich die Krampfader. Dieser harte Bindegewebsstrang wird von Fresszellen im Körper abgebaut. Dies kann bis zu mehreren Monaten dauern. Evtl. sind Blutergüsse, leichte Schwellungen und Spannungsschmerzen möglich. Diese klingen in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab. Unmittelbar nach dem Eingriff können Sie wieder ganz normal Ihrer gewohnten Beschäftigung nachgehen. In manchen Fällen sind jedoch mehrere Sitzungen nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Die naturheilkundliche Krampfadertherapie nach Prof. Linser mit konzentrierter Kochsalzlösung ist sehr sanft, wirksam und schonend. Trotz großer Sorgfalt und individuell angepasster Vorgehensweise, kann es zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommen. 

  1. Wenige Sekunden nach der Einspritzung tritt als Erstreaktion ein krampfartiges oder ziehendes Gefühl auf, das etwa ein bis zwei Minuten anhält und danach wieder völlig verschwindet. 
  2. Die Krampfader kann sich in Einzelfällen wieder öffnen und neu auftreten. Sie kann sich nicht ausreichend verschließen oder kleiner werden. In solchen Fällen sollte die Behandlung wiederholt werden, um einen Verschluss zu erreichen.
  3. 1-2 Wochen lang kann die behandelte Vene mit Schwellungen, Wärmegefühlen, rötlich-bläulicher Färbung und Schmerzen reagieren. In der Regel klingen diese Beschwerden nach wenigen Tagen wieder ab. Sehr selten können sie mehrere Wochen dauern. Während dieser Zeit sollten Sie Spazierengehen, jedoch übermäßige Belastungen wie Joggen, Wandern und Schwimmen meiden.
  4. Eine Lungenembolie, ausgelöst durch ein Blutgerinnsel im tiefen Venensystem, ist bei mehr als 100.000 Behandlungsfällen nicht aufgetreten und daher äußerst unwahrscheinlich.
  5. Im Bereich des Krampfaderverlaufs kann sich eine bräunliche Verfärbung durch die Entzündungsreaktion bilden, die sich in sehr seltenen Fällen nicht mehr zurückbildet. Kühlende Maßnahmen in den ersten Tagen nach der Behandlung, wie z.B.  Kühlpads, können diese Reaktion verhindern helfen.
  6. Kochsalzlösung kann ins umliegende Gewebe gelangen und dort Geschwüre ausbilden, die eine chirurgische Wundpflege notwendig machen und Narbenbildung zur Folge haben könnte. Diese Gefahr kann gut erkannt werden, da ein brennender Schmerz kurz nach Einspritzung auftritt. Bitte teilen Sie mir das direkt mit, da in den allermeisten Fällen eine Geschwürsbildung durch rechtzeitige Verdünnung der Lösung verhindert werden kann.
  7. Bei einer starken Behandlung mit Erfassung zahlreicher Krampfadern ist besonders im Bereich des Unterschenkels eine vorübergehende Abflussstörung des Blutes mit Schwellung des Fußes und Unterschenkels möglich, die sich nur langsam wieder zurückbildet. Das kann wenige Wochen, manchmal Monate dauern. Dann wird das Tragen von Kompressionsstrümpfen für einen längeren Zeitraum notwendig, um die Neuausbildung von gesunden Venen zu fördern. Es können dabei neue Besenreiser entstehen.
  8. Sehr selten zeigen sich Nervenschädigungen an Haut und Muskeln und könnten sich dort möglicherweise als Gefühls- oder Funktionsstörungen zeigen. 
  9. Patienten, die schon eine tiefe Venenthrombose (TVT) hatten, haben ein deutlich erhöhtes Risiko nach einer Behandlung erneut eine tiefe Venenthrombose zu bekommen.