die 7 Sicherheitsstufen machen diese Methode zu einem der schonendsten und nachhaltigsten Verfahren bei Krampfaderentfernung : ohne Narkose, Narben, Stützstrümpfe. Sofort nach der Behandlung wieder fit und ohne Zerstörung von Nerven- und Lymphgewebe, bei einem Zeitaufwand von ca. 1 Stunde in der Praxis.

 

***  VORTRAG AM 16. Mai, 19:30 Uhr im Hofcafe im Hofgut Habitzheim ***

 

Die Methode auf einen Blick :

  • Anamnese, Infogespräch, Prophylaxeberatung, Untersuchung mittels Ultraschall und Veinlite des betroffenen Beines
  • Per Injektion wird in die Krampfader eine speziell abgestimmte, konzentrierte Kochsalzlösung injiziert. Die Krampfaderwände auf diese Art nachhaltig verschweißt.
  • Untersuchung, Prophylaxeberatung und Behandlungsdauer: insgesamt 60 – 100 Minuten
  • der natürliche Abbauprozess (Resorption) der Krampfader beginnt. Innerhalb von 6 Monaten wird die Krampfader vom Körper aufgelöst. Eine Schonzeit zuhause von 2 Tagen mit Spazieren, Liegen und es sich gut gehen lassen, ist sinnvoll.
  • ca. 2 Monate nach der Behandlung findet eine (kostenfreie) Nachuntersuchung statt. In der Zwischenzeit können Sie Ihrer Arbeit und Freizeitaktivitäten wie gewohnt nachgehen.

Bereits vor 100 Jahren entdeckte Prof. Linser diese Therapie. Konzentrierte Kochsalzlösung wird in die betroffenen Venen injiziert und löst dort die erwünschte Reaktion aus: nur die Krampfadern reagieren auf die Lösung. Die gesunden Venen bleiben von der Reaktion unberührt. Moderne Injektionstechniken und Ultraschalldiagnose mit Veinlite haben die Sicherheit der Methode auf ein höchstes Niveau gehoben. Dr. Köster hat mit den 7 Sicherheitsstufen ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit entwickelt. Da Kochsalz verwendet wird, sind bisher keine Allergien bekannt. Bei dieser Methode werden keine Radiowellen, Mikroschäume oder Laser eingesetzt, sondern eine Lösung, die es von Natur aus im Körper gibt. Daher sind Unverträglichkeitsreaktionen auf die verwendete Substanz bisher unbekannt.

Die 7 Sicherheitsstufen sind:

  • 1. Untersuchung des Krampfaderverlaufs und Zustands mit Ultraschall
  • 2. Untersuchung des Krampfaderverlaufs mit Veinlite
  • flexible Injektionssysteme, um Venenwand zu schützen:
    • 3. Braunüle (keine Nadel, sondern flexibler Schlauch liegt in der Vene während Injektion)
    • 4. Heidelberger Verlängerung (flexible Verbindung, um Braunüle während Injektionsvorgang und Umlagerung sicher in Position zu halten)
    • 5. Testspritzen (mit physiologisxcher Kochsalzlösung 0,9%, um Sicherheit des Venenzugangs zu testen)
    • 6. Löschspritzen (um konzentrierte Kochsalzlösung sofort zu verdünnen und im Bedarfsfall sofort Nekrosen zu verhindern)
    • 7.  individuell angepaßte konzentrierte Kochsalzlösung

Die konzentrierte Kochsalzlösung bewirkt, dass Krampfadern zuerst verhärten/veröden, dann vom Körper selbst innerhalb von 6 Monaten aufgelöst werden. Dazu sind keine weiteren Hilfsmittel, wie Stützstrümpfe, Wickel oder Medikamente nötig. Nerven und Lymphgefäße bleiben unverletzt.

Der Zeitaufwand der Krampfaderentfernung ist ca. eine Stunde: eine gründliche Anamnese mit Ultraschalluntersuchung und Veinlite-Darstellung gibt Sicherheit für die Durchführung. Direkt danach kommt die Behandlung: wie bei einer Blutentnahme, wird eine Braunüle in die betroffene Vene angelegt.  Dann mehrmals mit physiologischer Testlösung der Zugang in die Krampfader auf Durchlässigkeit und Haltbarkeit geprüft. Diese Sicherheitsstufen sind Herzstücke der Behandlung nach Dr. Köster: erst, wenn diese Maßnahmen den Weg geklärt haben, wird die individuell bestimmte konzentrierte Kochsalzlösung angemessen injiziert. Ein kurzer Muskel-Krampf ist eine natürliche Reizantwort der Muskulatur auf die Behandlung – ähnlich, wie die meisten Patienten es schon beim Schwimmen erlebt haben. Manche Patienten erleben eine kurze Hitzewallung oder einen Druck im Venenbereich. Dies dauert ca. 30-60 Sekunden. 

Die Injektion wird so durchgeführt, dass die Kochsalzlösung möglichst weit in das verzweigte, betroffene Gebiet wirken kann. Dies wird durch Umlagerung des Patienten (Stehen/Liegen) erreicht.

Unmittelbar nach der Behandlung spüren und sehen Sie meist sofort Veränderungen: Die Krampfadern sind unsichtbar oder zumindest deutlich geschrumpft. Vorher-/Nachher-Fotos machen das deutlich. Sie spüren die sclerosierte Ader als verhärteten Strang, als ob eine Art kräftiger Schnur im Aderverlauf liegt. Der ca. 6monatige natürliche Abbauprozeß der verschweißten Krampfader beginnt unmittelbar nach der Injektion, die Ader wird ohne weiteres Zutun abgebaut. Oft berichten die Patienten unmittelbar nach der Injektion von leichteren Beinen, oder daß die Füße sich warm anfühlen.

Die Behandlung ist eine Reizbehandlung. Ähnlich, wie ein Muskelkater oder blauer Fleck beginnt der Körper auf diesen Reiz zu antworten, um gesundes Gebiet herzustellen: den Abbau der verschweißten Krampfader. Die Patienten spüren dies unterschiedlich in den nachfolgenden Wochen. Oft gar keine Reaktion, manchmal für ein paar Tage leichte Schwellungen im Behandlungsgebiet. Oft ein Ziehen, wenn die Patienten in den ersten Tagen nach Behandlung zu lange stehen (auf der Stelle Laufen ist dann hilfreich). Auch wenn Druck ausgeübt wird auf die Ader, kann das deutlich spürbar sein. Hitze- oder Spannungsgefühl signalisieren den Patienten: ein kurzes Ausruhen unterstützt den Abbauprozeß der Krampfader.

Unterstützende Begleitbehandlung (Lebensstil, Bindegewebsstärkung, Regeneration) der Krampfaderentfernung, wie Homöopathie, Phytotherapie, Wickel,  Neuraltherapie, Ozontherapie aber auch Ernährungs-, Stress- und Bewegungsberatung ergänzen den Weg zum nachhaltigen Erfolg der Therapie.

 

Darauf können Sie verzichten:

  • keine OP
  • keine Narkose
  • keine Narben
  • keine Lymphbahnschäden
  • keine Nervenschäden
  • kein Taubheitsgefühl
  • kein Bluterguss nach der Behandlung
  • keine Stützstrümpfe
  • keine Wickel
  • kein Leistungsverlust
  • keine Thrombose/Embolie
  • keine Altersgrenze

 

Darauf können Sie sich freuen:

  • bei großen Krampfadern und Besenreisern
  • meist nur eine Behandlung
  • schnell, ambulant
  • ausführliche Voruntersuchung, Anamnese und Aufklärung am Anfang der Behandlung mit Ultraschall
  • ganzjährig durchführbar
  • danach gesunder Blutfluß zum Herzen (praktisch kein Pendelblut)
  • nach 2 Tagen Schonzeit mit Spazieren und Liegen wieder arbeitsfähig
  • nach 14 Tagen wieder leistungssportfähig (joggen, Kraftsport, Yoga etc.)
  • Heilung beteiligter Beschwerden möglich (Ödeme, Thrombophlebitis, Schwellungen, müde, schwere oder sogar ‚offene‘ Beine, Ekzeme)
  • kosmetische Aufwertung
  • geringe Kosten
  • teilweise Übernahme der Kosten durch Zusatz- bzw. Privatversicherungen, je nach Vertragsart

 

Das sind die Nebeneffekte:

  • kurzer Krampf (ca. 30-60 Sekunden) im Behandlungsgebiet während Injektion, manchmal auch kurzes Hitzegfeühl, Kribbeln, Druck im Venengebiet.
  • selten leichte Pigmentierung für mehrere Monate über dem Behandlungsgebiet
  • die Entstehung eines Wärmegefühls in der behandelnden Region ist bei empfindlichen Patienten möglich und kann mit Kühlung reduziert werden.